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Depressionen

Traurigkeit steigt in mir auf
Desinteressiert sitze ich da
In der Ecke des Raumes
Und umschlinge meine Knie

Ich will nicht mehr
Ich kann nicht mehr
Und dennoch muss ich weiter
Etwas Inneres hilft mir immer wieder auf
Bringt mir neue Lebenskraft
Doch diesmal ist es anders

Ich schließe meine Augen
Ich träume nichts
Ich fühle nichts
Nur schwarz…

Traurigkeit immer nur Traurigkeit
Warum, warum nur
Trostlos alles so Trostlos
Diesmal hält mich nichts mehr auf

Ich stehe auf
Und laufe langsam in den Wald
Immer weiter
Dann stehe ich vor einer Brücke
Riesen groß
Ein lächeln fährt über meine Lippen
Ich geh auf die Brücke hoch
Klammre mich an die Brüstung
Und schaue hinab
Wunderschön…..

Schließe meine Augen
Breite meine Arme aus
Ich will fliegen
Wie ein Vogel dahin gleiten
Frei sein….

Dann lasse ich mich nach vorn fallen
Alles geht rasend schnell
Doch für mich ist es wunderschön
Die Luft durchströmt mein Haar
Und dann ist nichts mehr
Und ich sehe schwarz

TOD

© Lisa Herrnleben (eine Woche vor Vampireskisses)







Vampireskisses

ich verfolge dich in der dunklen Nacht
deine anmutigen Bewegungen
herrlicher Wahnsinn
in mir steigt der Jagdinstinkt auf
du schaust dich um
doch du siehst mich nicht


weiter immer weiter läufst du
schneller ,immer schneller
es gibt kein entkommen für dich
immer wieder siehst du zurück

ich rieche deine angst
ich fühle dein Unbehagen
plötzlich fängst du an zu rennen

du hast keine Chance

ich fühle schon wie dein blut meine kehle herunter rinnt
ich schwebe hinter dir her
ich hole dich ein

packe dich von hinten
drehe dich zu mir um
streichle dein zartes Gesicht

du bist wunderschön
so jung und sanft
immer wieder streichle ich dich

dann fahre ich deinen hals entlang
die haut ist dort so weich
dann den rücken
und ich ziehe dich zu mir heran
du schaust mir in die Augen
ich kann deiner Schönheit nicht wieder stehen
ich küsse dich sanft
beiße in deine Zunge
trinke dein süßes blut
du stöhnst auf
du schmiegst dich eng an mich
deine arme umschlingen meinen Körper
immer mehr rückst du zu mir heran

du schließt deine Augen
genießt den süßen schmerz
der deinen Körper durchfährt
dann löst du dich
blut fließt aus deinem mund
deinen Körper hinab
ich lecke es von deinem Kinn

du hebst deinen kopf empor
ziehst mich wieder zu dir hoch
küsst mich heiß und innig
dann.....
reiß ich mich los
streiche noch einmal über die Lippen
dann drehe ich mich um
und verschwinde in der Dunkelheit


Copyright


5.03.2004




Der Blutkuss

Ich fliege durch die schwarze Nacht
still liegt die Stadt unter mir
ich habe Durst
und halte Ausschau nach dir

ich rieche dich
ich fühle dich
ich folge deiner spur
die gier nach dir
und meine Augen werden rot

dein duft wird stärker
ich weis nun wo du bist
du kannst dich nicht vor mir verbergen

ich lande auf der Fensterbank
ich sehe dich
und du bist unbeschreiblich schön

ich stoße leise das Fenster auf
schreite hinein zu dir
meine Lust nach dir die steigert sich
immer, immer mehr

ich schaue dich an
mit meinen blutroten Augen
ich fletsche die zähne

beuge mich zu dir hinab
streichle dein Gesicht
ich schiebe deinen kopf zur Seite
und fahre mit meinem Finger über deinen hals
mein verlangen nach dir……
und ich vergrabe meine zähne in deinem zarten unberührten Fleisch

du stöhnst...
ich genieße es
ich reiße mich los
und schaue dich an
ein letztes mal
du wachst auf
und schaust mir hinterher
fühlst deinen hals entlang
schaudern zittern und du weist
ich habe dir den Blutkuss gegeben
und weinst dich in den schlaf


©
Lisa Herrnleben

Rosen Im Winter
Eine dunkle Schöh heit erhebt sich aus dem strahlend weiß
aus der eisig Kälte


Ihr dunkles Kleid Trägt sie durch den harten kalten Wind
Tänzelnde Bewegungen im satten weiß
diese tänzerin Rose heißt

Copyright Lisa Herrnleben





Der Vampir
- oder-
Die Schwärze der Nacht

Die Schwärze der Nacht,
Der Seele Weh.
Des Mondes Rund,
Ein silbrig´ See.

Sitzt ein Schatten,
Tiefstes Dunkel.
Lauscht den Bäumen,
Sternengefunkel.

Einsamkeit; sein einzig´ Freund,
Sinn des Lebens; einzig´ Blut.
Wahre Liebe; einzig´ Streben,
Unsterblichkeit; sein einzig´ Gut.

Fleisch so kalt,
Wie seine Augen.
Sind blau, wie Wasser,
Grau, wie Tauben.

Wartet auf den lichten Tag,
Wartet auf der Sonne Strahlen.
Wartet auf das heilig´ Feuer,
Wartet auf erlösend´ Qualen.

Brennend Seele,
Lichterloh.
Brennt zu Asche,
Brennt, wie Stroh.

Copy by Yannick


Unsterblichkeit – Überlebenskampf

Schwarzer Himmel über dir,
Um dich rum die Schattenflut.
In deinem Herzen kämpft das Tier,
Aus deinen Augen sprüht die Wut.

Sie wollten dich bezwingen,
Töten, was schon lange tot.
Heiser hörst du Raben singen,
An deinen Händen ihr Blut so rot.

Sind Jahrhunderte vergangen,
Wie viele waren's in all der Zeit?
Was schürte ihr boshaftes Verlangen?
Hass, Zorn, Rache, Angst und Neid!

Der Mensch fürchtet, was er nicht versteht,
Seine Weisheit ist beschränkt.
Und wie soll er verstehen, was durch Zeit nicht vergeht?
Das Blut, die Vitae, dir Unsterblichkeit schenkt.

Doch niemand soll es jemals wagen,
Deiner Macht zu widerstehen!
Aus dem Reich der dunklen Sagen,
Kamst du einst, und musst nun gehen.

Copy by Yannick


Meine Wiedergeburt

Haut, weiß und rein wie Salz,
Lippen rot wie Blut.
Ein langer, schlanker Hals,
Augen brennend wie Glut.

Die Haare ein schwarzer Fluss,
Des Todes grausame Kälte.
Ich warte auf den dunklen Kuss,
Die letzte Entscheidung, die ich im Leben fällte.

Als du mich fragtest:
"Willst du ewig leben?"
Und mir sagtest:
"Es wird kein Zurück mehr geben!"

Da ich deine Zähne spürte,
Und mein Leben mich verlies,
Mein Körper sich bald nicht mehr rührte,
Meine Seele von mir stieß;

-Dein Blut füllte meinen Mund-,
War´s, als hätt´ ich nie gelebt.
Und die Ekstase tat mir Kund,
Dass nun Ewigkeit durch meine Adern strebt.

Gelebt, gestorben, wiedergeboren,
Untot, weder Mensch, noch Tier.
Vom Schein des Mondes auserkoren,
Erheb ich mich nun... als Vampir.

Copy by Yannick


Der Sinn des Lebens?

Was mach´ ich nur auf dieser Erde?
Lebe kläglich vor mich hin,
bis ich dereinst sterben werde,
ohne Hoffnung, ohne Sinn.

Ist es Trauer, die ich spüre?
Ist es einfach Selbstmitleid?
War es Hoffnung, die mich führte?
Bleibt´s denn ewig Einsamkeit?

Ich such doch nur eine einzige Seele,
einsam und suchend, der meinen verwand,
die ich zum Sinn meines Lebens erwähle.
Traf ich sie, und hab´ sie doch nicht erkannt?

Harre noch immer dieser Einen.
Nur die Richtige soll es sein!
Und mein Herz wird Tinte weinen,
auf´s Papier, bei Kerzenschein.

Ich will nicht mehr, und muss doch weiter.
Bin nun mal so, wie ich bin.
Bis ich einst am Leben scheitre,
ohne Hoffnung, ohne Sinn…

Copy by Yannick


Verloren

Stell dir vor, du bist allein,
niemand da…
Die Erinnerung nur trüber Schein,
wie´s damals war…

Alle, die du je geliebt,
sind nunmehr Vergangenheit.
Niemand, der dir Wärme gibt,
zerrissen durch den Zahn der Zeit.

Alle tot, längst Würmerfraß,
und für dich…Unsterblichkeit.
Keinen du je vergessen hast,
Erinnerung in Ewigkeit.

Es bleibt nur der Geschmack von Blut,
alleine musst du weiterzieh´n .
Einzig Lust und einzig Gut.
Dem Schicksal kann man nicht entflieh´n

Asche zu Asche, Staub zu Staub,
zaubert das Blut dir ein rotes Kleid.
Leben anderem Leben geraubt,
für immer und ewig Einsamkeit…

Copy by Yannick


Die Rose

In des Mondes klarer Nacht,
Ein Silberstrahl sein Werk vollbracht.
Schien auf früh geweihtes Grab,
Schien auf deines Leibes Sarg.

Und aus Grabeserde`s Grund
Öffnet sich ein weiter Schlund,
Wächst eine Rose, schwarz und rot,
Zeichen für Liebe, Zeichen für Tod.

Liebe, die Frage, ich nicht wagte zu stellen,
Tod der zerstörte deinen Glanz, den Hellen.
Blut, Lust und Liebe, deren Farbe ist Rot,
Schwarz steht für Trauer, Verlangen und Tod.

Ich lege mich zu dir, in dein Grab,
Und hoffe, dass es sich schließen mag,
Über dir, über mir, über dem Traum vom „Uns“.
„Tod, bitte gewähre mir diese Gunst!“

Ein Messer, ein Seufzen, endlich frei.
Mund verzerrt zu lautlosem Schrei:
„Liebste, Liebste, oh bitte verzeih!“
Ein letzter Schmerz, und Alles vorbei.

Die Sonne erwacht,
Beendet die Nacht.
Die Rose, entstellt,
Zu Asche zerfällt.

Copy by Yannick


Schlaflos

Ich find keinen Schlaf, ich find keine Ruh,
Bin allzu sehr wach, doch träum immerzu.
So unruhig, nachdenklich, in innerem Streit,
Ewiges Warten, noch allzu viel Zeit.

Ich denk nur an dich, um mich rum alles still,
Deine Nähe ist alles, was ich jetzt will.
Bin Einsam, Verlassen, ein Schatten mir selbst,
Flehe, dass schnell du mein Dasein erhellst.

Eiskalt ist’s, ich friere, und hätte so gerne,
Ein Gefühl von Leben, dein Blut, deine Wärme.
Dich möcht’ ich haben, ganz bei mir nun,
Die Sehnsucht nach dir bestimmt all mein Tun.

Ich möchte dich halten, umarmen, dich lieben,
Das Denken daran, zu oft schon vermieden.
Nun kann ich’s nicht mehr, das Verlangen zu stark,
Hab’s schon zu lange selbst mir versagt.

Doch bald bist du hier, und dann bist du mein,
Dein Blut ist für mich, wie nobelster Wein.
Verblassen wird nie dein herrlicher Schein,
Deine Seele ist finster, doch gleichzeitig rein.

Copy by Yannick


Abschied

Ich schau in deine Augen, schau in dein Herz,
Der Abschied fällt schwer, doch muss es sein.
Mein Blut brennt, mein Inneres schmerzt,
Vorher war ich selbstsicher – alles nur Schein.

Doch stell ich dir diese letzte Frage:
„Welch Wunsch kann ich dir erfüllen, bevor ich gehe?“
Ein langes Schweigen, welches ich kaum ertrage.
„Küss mich, oh küss mich mit deiner Seele!“

Tränen, sie rinnen über mein Gesicht,
Die zarte Berührung die Grenzen verwischt.
Die Liebe, allein, ein flackerndes Licht,
Doch durch unsre Bindung sie niemals verlischt.

Es tut so weh, doch ich hab keine Wahl,
Bei aller Liebe, muss ich doch fort.
Ich küsse dich, ein letztes Mal,
Mein Körper muss gehen, meine Seele bleibt dort.

Bei dir...

Copy by Yannick


Fragen

Wer bin ich? Komm schon, sag es mir.
Sag, warum ich mich selber verlier.
Warum muss ich leiden, wenn andere lachen?
Warum muss ich träumen, wenn andere wachen?

Sag, wo liegt der Sinn,
In dem was ich bin.
Von wo kommt noch Licht,
Wenn mein Spiegel zerbricht?

Was ich auch liebe verlier ich alsbald,
Was ich begehre zerreißt, und wird kalt.
War es so, wird es immer so sein?
Bleibt alle Hoffnung zuletzt doch nur Schein?

Weshalb ersehn ich Schatten und Nacht,
Obwohl sie zu oft schon alleine verbracht?
Weshalb all die Kälte in meinem Herzen?
Warum such ich so verzweifelt die Schmerzen?

Verlier ich mich?
Ich weiß es nicht...
Doch du bist mein Licht.
Ich liebe dich!!!

Copy by Yannick


Angst

Ein Stiller Begleiter in jedem Moment,
Ein Sturm aus Flammen, der alle Hoffnung verbrennt.
Ein Parasit, der sich in mir verbeißt,
Eine grausame Klinge, die mich zerreißt.

Ein Regen aus Splittern, jeder Stich eine Qual,
Ein düsteres Drängen lässt mir keine Wahl.
Ein ständiger Alptraum, der nicht weichen will,
Ein Schrei im innern, nach Außen ganz still.

Angst zu vergessen.
Angst zu verlieren.
Von Angst besessen.
Sie lässt mich erfrieren.

Angst zu vergessen wer ich bin.
Angst zieht mich zur Dunkelheit hin.
Angst zu verlieren, die, die ich liebe.
Angst, dass ich niemals die Angst besiege.

Copy by Yannick


Leer

Es ist so seltsam leer zu sein,
Hör ich die Klinge nach mir schrein,
Eigentlich müsste ich glücklich sein,
Wie kommt’s, dass ich mir fremd erschein?

Ich suche so verzweifelt nach dem Grund,
Schmecke mein Blut in meinem Mund.
Mein Arm mit bittersüßen Flammen brennt,
Meiner Seele ihren Frieden schenkt.

Wenn ich lache, schmerzt es mich sehr.
Meine Maske wird mir viel zu schwer.
Wenn ich glücklich bin, dann ist sie fort,
Doch sonst trag ich sie an jedem Ort.

Der Schmerz nimmt kurz den Druck von mir,
Bevor ich wieder die Kontrolle verlier.
Ich denke so viel nach, Nacht für Nacht,
Und die Verzweiflung hält mich schwach.

So vielen geht es schlechter, als mir,
Doch dieser Gedanke verstärkt die Gier,
Das Leid, dass ich fühl, bin ich kaum wert,
Und wieder durchbohrt mich das eisige Schwert.

Das Schwert Sehnsucht, die Klinge Hass,
Obwohl wohl nie die Hoffnung verblasst.
Denn die Hoffnung stirbt, so sagt man, zu letzt,
Auch wenn ich mich immer wieder verletz.

Copy by Yannick


Begegnungen in Liebe

Du hast den Mond für mich gefangen,
In deinem klaren Blick.
Er steigert mein Verlangen,
Nun gibt es kein Zurück.

Ich sehne mich schon so lange
Nach deinem Fleisch, nach deiner Lust.
Nun streich ich über deine Wange,
Und Leidenschaft entflammt den Kuss.

Der Kuss führt weiter, weiter noch, als jemals wir gedacht.
Zwei verlorene Seelen lieben sich in sternenklarer Nacht.
Liebe, Lust und Leidenschaft lassen schwerlich sich nur trennen.
Zwei Körper, die so voller Drang in süßer Qual verbrennen.

Unsere kleine Ewigkeit,
Die kann uns niemand nehmen.
Egal, was kommen mag an Leid,
Sie bleibt so lang wir leben.

Ein Moment lebt ewiglich
In zwei reinen Herzen.
Licht wird Dunkel, Dunkel Licht.
So bittersüße Schmerzen...

In diesem Moment wird Liebe greifbar.
Versprechen - seelisch, körperlich.
In diesem Moment der Unsterblichkeit nah.
Was auch kommt...ich liebe dich.

Copy by Yannick


Eins

Eins ist es, was mir so unbeschreiblich fehlt,
Was mich jeden Augenblick mit Sehnsucht quält,
Und, obwohl ich dies Schicksaal selbst gewählt,
Es mein Herz mit glühenden Stangen pfählt.

Eins ist es, was mir den Atem nimmt,
Was meinen Verstand zu Asche verbrennt,
Und, obwohl in mir die Hoffnung glimmt,
Es meine Seele mit Flammen versengt.

Eins ist es, das mich am Leben erhält,
Was jede meiner Grenzen sprengt,
Und, obwohl um mich alles zu Staub zerfällt,
Es mein Selbst mit Licht durchtränkt.

Eins ist es, das ich immer im Herzen trage.
Eins ist es, das ich niemals verraten werde.
Ein ist es, wofür ich meine Angst verjage.
Eins ist es: Mein Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Du bist es, meiner Seele verwandt.
Du bist es, für die ich mich selbst besiege.
Du bist es, nach der es mich verlangt.
Du bist es. Die, die ich liebe.

Copy by Yannick


Hoffnung

An jenem Abend glitzerten die Tränen auf deinen Wangen,
Wie edelstes Kristall, wie reinste Diamanten.
Ich schloss dich in die Arme, wollt dir Wärme geben,
Balsam deiner Seele sein, spürte deinen Körper beben.

Hörte und fühlte mehr denn je deine stummen Schreie,
Hoffte mehr denn ja zuvor, dass ich dir Stärke verleihe.
War von deinen Schmerzen all die Zeit so gebannt,
Habe in ihnen meine eigenen, stillen Qualen erkannt.

Wollte bei dir bleiben, stumme Hilfe, bis zum Ende,
Dich wärmen, dich streicheln, halten deine Hände.
Doch die Kraft, dies zu tun, hast nur du mir gegeben,
Dein Name ist Hoffnung, deine Freundschaft ist Leben.

Ab heut, ich versprech’ es, bist du nie mehr allein,
Das Dunkel, die Schatten, werden bei dir sein.
Denn, wo die Schatten sind, dort bin auch immer ich,
Auch wenn du mich nicht siehst, ich bin es, nur für dich.

Copy by Yannick


Bedauerlich – Ein Spiegel dem Geist unsrer Zeit

Eure Träume sind zerbrochen.
Frag mich, habt ihr je geträumt?
Habt ihr je versucht zu leben,
Gegen’s Schicksaal aufgebäumt?

So sieht er aus, der Geist unsrer Zeit.
Angst vor sich selber, Verantwortungslosigkeit.
Naiv und dumm lebt ihr vor euch hin.
Kein Ziel, keine Richtung, ohne jeden Sinn.

Ihr denkt ihr seid glücklich, denkt ihr seid frei,
Doch habt ihr nur nichts zu verlieren.
Euer Leben gelogen, euer Glück Heuchelei,
Findet keine Wärme, müsst kläglich erfrieren.

Verkauft eure Seele, euren Körper dazu,
Lebt nur für Drogen, für den Rausch immerzu.
Ihr denkt nicht, ihr flieht vor der Realität.
Ob’s euch mit Fäulnis und Sieche besser ergeht?

Ihr werft euch selbst weg.
Verwechselt Liebe und Sex.
Seit für Andere nur Dreck.
…Das war die Jugend auf Ex…

Copy by Yannick